Vibrationsplatten, häufig auch als Vibrationsgerät oder Vibrationstrainer bezeichnet, sind eine Alternative zum klassischen Heimtrainer. Hometrainertest.de hat sich mit den modernen Fitnessgeräten beschäftigt und einen umfangreichen Vibrationsplatten Test gemacht. Die besten Modelle wurden als Testsieger 2018 ausgezeichnet.

Vibrationsplatten Testübersicht

Newgen-Medicals-3D-Vibrationsplatte

Newgen Medicals 3D Vibrationsplatte

20 Stufen

Größe: ca. 52 x 38 cm

Zum Testbericht

Vorteile des Vibrationstrainings

  • Der ganze Körper wird trainiert
  • Gesundheitstraining
  • Fördert die Durchblutung
  • Keine Belastung von Gelenken und Bändern
  • Kalorienverbrauch durch angeregte Fettverbrennung
  • Verbessert Gleichgewicht und Koordination

Nachteile

  • Kein Ausdauertraining möglich

Wie funktioniert eine Vibrationsplatte?

Vibrationsplatte TestVibrationsplatten sind in aller Munde und der Fitnesstrend schlecht hin. Nicht nur das Model Markus Schenkenberg nutzt den Vibrationstrainer, um seine Figur in Schuss zu halten. Viele weitere Promis schwören auf den nachhaltigen Erfolg des Geräts. Eine Vibrationsplatte besteht aus einem Motor sowie einer beweglichen Trittplatte. Der Motor erzeugt eine Vielzahl von Schwingungen, welche sich von der Platte aus auf den Körper übertragen. Die Wirksamkeit dahinter ist leicht erklärt. Gegen die Schwingungen, welche das Vibrationsgerät erzeugt, versucht der Körper sich zu „wehren“ und spannt sämtliche Muskelzonen an. Es gibt eine Vielzahl von Übungen, welche äußerst anstrengend und fordernd sind. Sich einfach nur auf die Platte stellen und durchrütteln lassen, funktioniert leider nicht.

Das Vibrationstraining spricht auch die Muskelregionen an, welche sich tief im Körper befinden. In der Regel kann man nur 60 Prozent seiner Muskeln gezielt steuern und aus diesem Grund auch nur diese konventionell trainieren. Durch die Vibration der Platte werden aber auch die sonst unbelasteten Muskeln mitbeansprucht. Langfristig kann man mit einem Training auf einer guten Vibrationsplatte durchaus abnehmen, da Muskeln, insofern sie arbeiten viel Energie benötigen und verbrauchen. Ein positiver Nebeneffekt des Vibrationstrainings ist, dass das Skelett nachhaltig gestärkt wird. Im Körper existieren in etwa 640 verschiedene Muskeln, alleine 140 von ihnen stabilisieren den Rückenbereich. Diese Muskelgruppen explizit zu trainieren ist nahezu unmöglich. Dank der Vibrationsplatte allerdings werden auch diese angesprochen. Das Trainieren mit einem Vibrationsgerät verbrennt demzufolge nicht nur Kolorieren, sondern beugt Rückenschmerzen und Bandscheibenvorfälle effektiv vor.

Dank der Vibrationen wird außerdem das Beingewebe gestrafft. Lästige Dellen am Oberschenkel breiten sich nicht weiter aus. Cellulite direkt bekämpfen ist allerdings nicht möglich, da sie in der Regel genetisch bedingt ist.

Vibrationsplatten Testkriterien

Im großen Vibrationsplatte Test haben wir viele aktuelle Modelle ausführlich bewertet. Das bekannteste Vibrationsgerät, die Power Plate, kostet rund 3.000 Euro und ist nur in einigen Fitnessstudios verfügbar. Aber auch für das Vibrationstraining zu Hause bieten viele Hersteller entsprechende Geräte für weniger Geld an. Unsere Redaktion hat verschiedene Modelle auf Handhabung, Verarbeitung und Funktionsumfang getestet.

Verarbeitungsqualität

Da mit einer Vibrationsplatte eine Vielzahl an Übungen durchgeführt wird, ist ein sicherer Stand absolute Notwendigkeit. Die meisten Geräte verfügen über Saugfüße an der Unterseite, welche einen sicheren Stand auch auf Laminat oder Parkett gewährleisten. Dank des recht hohen Gewichts der Fitnessgeräte ist ein Verrutschen dabei nahezu ausgeschlossen. Des Weiteren sollte die Trittfläche ebenfalls antirutschbehaftet sein. Dies garantiert ein sicheres Training ohne Verletzungsrisiko. Unsere Redaktion hat in allen Testberichten einen großen Wert auf sicheres Training gelegt und die Verarbeitungsqualität dementsprechend detailliert bewertet.

Handhabung und Funktionsumfang

Die Schwingungen, welche vom Vibrationstrainer erzeugt werden, können auch auf den Fußboden übertragen werden. Problematisch kann dies in Mietwohnungen werden. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass das Fitnessgerät möglichst gut gedämpft ist. Auch der Motor sollte entsprechend leise arbeiten, dann kann auch problemlos nach der Arbeit am Abend trainiert werden. Nahezu alle Vibrationsplattentrainer sind mit einer Vielzahl an Trainingsprogrammen ausgestattet. Gesteuert werden diese entweder direkt am Gerät oder praktischerweise über eine Fernbedienung. Dank der Trainingsprogramme kann die Vibrationsintensität gesteuert, oder auch eine Art Intervalltraining durchgeführt werden. Einige Geräte geben in der Bedienungsanleitung auch Tipps zu verschiedenen Übungen.

Tipps für den Start

Wer mit dem Vibra-Training beginnen möchte, sollte möglichst sanft starten. Empfehlenswert ist es, ein manuelles Programm zu wählen und mit der niedrigsten Vibrationsintensität zu starten. Im optimalen Fall dauert das Training nur rund 10 Minuten, wobei ein Satz bei ca. 30 Sekunden liegt. So können über den kompletten Trainingszeitraum rund 7 bis 8 verschiedene Übungen durchgeführt werden. Für den Anfang sind zwei oder drei Übungseinheiten pro Woche absolut ausreichend. Wenn alle Übungen korrekt ausgeführt worden sind, sollten Sie am Abend bereits die Anstrengungen spüren. In jedem Fall sollten Sie Ihrem Körper stets einen Tag Pause gönnen, bevor Sie mit dem Vibrationstraining weitermachen. Muskeln verbrennen auch während der Regeneration Kalorien, da der Stoffwechselverbrauch angekurbelt wird.